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PulloverAllgemeinesMit Pullover wird meistens gestricktes Kleidungsstück mit längeren Ärmeln bezeichnet, das in der Regel über den Kopf angezogen wird. Jumper wird als eine ältere Bezeichnung ebenso verwendet. Der Begriff kommt ursprünglich aus dem Englischen und ist etwa 1817 in die deutsche Sprache eingegangen.Beschreibung und MusterDer Pullunder wird ebenso seit 1950 als Diminutiv Pulli bezeichnet. Sweatshirts sind auch Pullover aus feinem Sweatshirtstoff. Als Jacquard-Pullover werden Pullis mit buntem Muster genannt.Pullover eignen sich zum Bedrucken, wobei die Schriftzüge oder Motive teilweise aufgenäht oder gestrickt werden. Sweatshirts mit Markenlogos sind bei markenorientierten Menschen sehr beliebt. Es gibt Sweatshirts mit Kapuzen. Die Strick-Pullover mancher Hersteller gelten sogar als Kultobjekte. Es gibt Pullover aus Textilfasern wie Schurwolle, Seide, Kaschmirwolle und Baumwolle. Ebenso sind Beimischungen aus Polyacryl für die Formstabilität verbreitet. Einige Pullover werden auch aus wasser- und windundurchlässigen Materialien gefertigt, um sie sogar als Oberbekleidung tragen zu können. Dazu zählen unter anderem Skipullover, Troyer, Segelpullover oder Joggingpullover. Bei einem Pullover sind verschiedene Muster und Farben denkbar. Das Aranmuster und Norwegermuster sind hier zu nennen. Wie die Muster sind auch die Halsabschlüsse, Ausschnitte und Kragen verschieden. Der V-Ausschnitt, der runde und der halbhohe Ausschnitte sind am verbreitetsten. Es gibt zu dem der Rollkragen und der U-Boot-Ausschnitt. Pullover, bei denen vorne ein Reißverschluss angebracht ist, sind meistens ohne Kragen. GeschichteLange Zeit galt der Pullover als unvereinbar mit seriöser und modischer Kleidung. Während des 20. Jahrhunderts etablierte er sich aber sukzessiv. Die Reformbewegungen sowie die Entwicklungen im Sportbereich haben diesen Prozess noch mehr in Schwung gebracht. In den 30er-Jahren konnte sich das Twinset für die Damen etablieren. In den 50er-Jahren brachten die Existenzialisten den Rollkragenpullover in Mode. Er wurde vor allem in Intellektuellen-Kreisen zum Klassiker.Seit 1960 kann der Rollkragenpullover ohne eine Krawatte unter dem Jackett als seriöses Kleidungsstück getragen werden. Im Kontext der Alternativ- und Ökologiebewegung wurden in den 70-80er Jahren selbstgestrickte, grobe Pullover aus natürlichen Materialien getragen, um bewusst nicht etabliert und seriös zu wirken. Die Popper trugen dagegen glatt gestrickte, feine und edle Pullover aus Materialien wie Kaschmirwolle. Das Sweatshirt hat sich auch als Teil eines Jogginganzugs in den 80er Jahren durchgesetzt. Die Techno-Bewegung der 90er entdeckte die Skipullover der 70er Jahre. Von der Modeindustrie wurden diese Pullover als Retro-Modelle nachempfunden. Seit den 80er Jahren dominieren Sweatshirts mit Kapuze, was vor allem die Szenen der Autonome, Hooligans, Skater und Hip-Hopper charakterisiert. Sweatshirts sind bei modernen Jugendlichen und Erwachsenen insgesamt beliebter als gestrickte Pullover. Sweatshirts entwickelten sich zu grundlegenden Bestandteilen der Mode. Im Laufe der Modeentwicklung bezeichnet der Begriff "Pullover" auch solche Kleidungsstücke, die Merkmale eines Pullovers besitzen. Als Pullover wurden mit der Zeit auch Poloshirts und Strickjacken mit langen Ärmeln benannt. |